"Eschweiler 1970" ist stark nachgefragt

(v.l.) Klaus Fehr, Mariethres Kaleß, Simon Küpper, Kurt Manthey, Peter Flohrmann und Gretel Germann bei der der Spendenübergabe. Foto: Timo Müller

Eschweiler Der Film über die Indestadt wird 1300 Mal verkauft und bringt eine vierstellige Spende für den Kinderschutzbund ein

    Über eine großzügige Spende durfte sich kürzlich der Eschweiler Kinderschutzbund freuen. Der Arbeitskreis Stadtteilforschung Röhe im Eschweiler Geschichtsverein hatte im vergangenen November den Film „Eschweiler 1970“ vorgestellt und im DVD-Format herausgegeben.

Die Farbaufnahmen, die mit einer Super-8-Kamera vor 49 Jahren von Albert Krings aus Röhe aufgenommen, und nun im Nachhinein vom Arbeitskreis noch geschnitten, digitalisiert, und von Krings und Christel Kuth besprochen wurden, zeigen, wie sehr sich das Antlitz der Indestadt seit damals verändert hat. So sind auf den rund 30 Minuten langen Film neben der alten Judenstraße viele weitere Straßen und Ecken zu sehen, die schon vor langer Zeit der Abrissbirne geopfert wurden.

1300 Mal verkauft

Doch es wäre natürlich kein wahrer Film über Eschweiler, wenn nicht auch der Karneval eine Rolle spielen würde. So findet sich der Zuschauer an einer Stelle inmitten des 1970er Rosenmontagzuges wieder. Seit der Vorstellung der DVD wurde diese nun ganze 1300 Mal verkauft. Zwei Mal mussten neue Exemplare vom Arbeitskreis nachbestellt werden. „Mit 1.300 Stück haben wir nicht gerechnet“, freute sich Klaus Fehr vom Arbeitskreis Stadtteilforschung Röhe vergangene Woche in den Räumen des Kinderschutzbundes an der Hehlrather Straße. Dort überreichte er gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Eschweiler Geschichtsverein, Kurt Manthey, sowie dem Ehrenvorsitzenden Simon Küpper einen Spendenscheck über 2600 Euro an die Vorsitzende des Eschweiler Kinderschutzbundes.

„Warum der Kinderschutzbund? Weil Kinder unsere Zukunft sind“, so Simon Küpper. Kaleß dankte den Überbringern herzlich und betonte, wie wichtig solche Spenden für die Arbeit des Kinderschutzbundes sind, der in der Indestadt alleine 500 Kinder in den Offenen Ganztagsschulen betreut. Kaleß überreichte ihrerseits zum Dank einen verzierten Wandteller an die Spender. „Eschweiler 1970“ ist weiterhin erhältlich: Buchhandlung Oelrich & Drescher an der Neustraße,  Mayerschen an der Marienstraße.

(tim)

Für die Überlassung des Berichtes danken wir ganz herzlich der Lokalredaktion der Eschweiler Nachrichten und der Eschweiler Zeitung.