Neugierige Fragen der Schüler : Kinder der OGS Barbaraschule lernen den Wald zu schätzen

Anhand der ausgestopften Tiere konnten die Kinder die vielen unterschiedlichen Arten im Wald kennenlernen. Foto: Christian Ebener

Eschweiler-Pumpe/Stich Für die Schüler der OGS Barbaraschule und der Evangelischen Grundschule Stadtmitte gab es in den Sommerferien viel zu erleben. In der ersten Hälfte der schönsten Zeit des Jahres wurde es künstlerisch in der Stadtmitte.

Die Kinder arbeiteten an einem Vogelhaus im Popart-Stil, gestalteten Specksteinfiguren und „Giant-Flowers“ für den Schulhof und tobten sich mit Gips aus. In den anschließenden drei Wochen stand die heimische Tierwelt in der Barbaraschule auf dem Programm: Warum sind Bienen so wichtig? Was gibt es im Stadtwald zu entdecken? Wieviel Leben spielt sich in Bächen ab?

Viele neugierige Fragen der kleinen Schüler wurden beantwortet und gerade in der Naturerlebniswerkstatt Alsdorf gab es jede Menge zu entdecken. Selbstverständlich war das Programm immer spielerisch gestaltet und gab den Kindern genügend Zeit um sich auszutoben, wie Lehrerin Claudia Menz berichtete. Als besonderes Highlight war in der letzten Ferienwoche Hermann Carl von der Kreisjägerschaft Aachen zu Gast. Mit der „rollenden Waldschule“ erklärte er anhand ausgestopfter Tiere und mit seinen langjährigen Erfahrungen in der Natur, wie Tiere erkannt und auch geschützt werden können.

„Es ist wichtig, dass Kinder lernen, den Wald zu schätzen“, betonte Menz. Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein seien bedeutend für die Entwicklung im jungen Alter. Deshalb gab es von Carl auch nützliche Tipps: Zum Beispiel junge Rehkitze niemals zu streicheln, weil sie sonst von ihrer Mutter verstoßen werden könnten. Anhand der ausgestopften Tiere ließ Carl die Kinder raten, um welche Art es sich handelt und erklärte anschaulich die Unterschiede zwischen Reh und Hirsch oder den vielen Vogelarten. Gespannt verfolgten die Kinder, welche Tricks sich die Natur ausgedacht hat, damit die Tiere überleben können.

„Die Natur mit allen Sinnen erfahren“ war das Ziel, so Menz, das voll erfüllt wurde. Dabei halfen auch die vielen Ausflüge, die mit den Schülern in den Ferien unternommen wurden. Auch Carl ermunterte die Kinder selbst in die Natur auf Entdeckungstour zu gehen. Aber natürlich nur mit Rücksicht auf die Tierwelt und ohne Müll zu hinterlassen – so wie es die Kinder beim abschließenden gemeinsamen Picknick am Blausteinsee auch vorlebten.

(cheb)

 Für die Überlassung des Berichtes danken wir ganz herzlich der Lokalredaktion der Eschweiler Nachrichten und der Eschweiler Zeitung.

 

Bei den Ferienaktionen des Kinderschutzbundes werden tolle Erlebnisse und wichtige Erkenntnisse miteinander verknüpft.